Bericht von den IMCA Classics Worlds

 

Geschrieben von Matthias Parke (D) am 31. August 2004 11:50:43:

Bericht von der Franco Gianotti Trophy (IMCA Classic Worlds & European Nats)

Hi Jungs,
einige von euch werden es wohl nicht glauben, vom Stuhl runter rutschen oder der Rest des Urlaubs ist versaut, der „Norddeutsche Diktator“ war wirklich bei „dem Teufel selbst“ in Belgien.
Kurz: Das Werk hat JPVR und die IMCA besucht.
Alle werden sich sicher an die heißen Schlachten im Forum erinnern und die zahlreichen „lustigen“ Dinge die auf der IMCA Homepage standen.
Wie heißt es so schön: Nur Idioten ändern ihre Meinung nicht.
Wenn der Mann sein letzten Rennen macht sollte man wohl doch noch mal die Gelegenheit nutzen und eine Reise in die Höhle des Löwens wagen.
Schließlich hat sich JPVR auch nach Siegen getraut um sich einmal ein LMC Rennen anzuschauen.
Außerdem wollen wir nicht den schnöden Mammon verheimlichen.
Für den Bau der Autos hat er einen sehr guten Preis bezahlt und bei der Übergabe die ein paar Jungs die dichter dran wohnten vollzogen, zeigte er sich von den Autos auch sehr angetan.
Also einen Tag freigenommen und mit nicht zu großen Erwartungen losgefahren, da man im Vorwege doch so einiges gehört hatte was IMCA Veranstaltungen betraf.
Eigentlich waren lagen meine Erwartungen her am Nullpunkt!
Zum Glück planten mehrere Freunde aus der DSC Serie ebenfalls den Trip und falls von dem passieren sollte was einige gehört und auch schon erlebt hatten könnten wir uns in die nächste Fritten Bude absetzen ,-)))

Ist Belgien eine Reise Wert, war unsere erste Frage.
Zum Glück hatten wir(P.Schwaar + Werk) eine Einladung bei ZZ-Racing in der Tasche, mit einem super Plauderabend bei Achim und seiner charmanten Frau und auf ein paar Runden auf einer wirklich tollen Bahn fing das Wochenende schon gut an.

Danach hieß es aber erst einmal Aalst finden. Belgien Nachts ist echt witzig, die Autobahnen sind zwar beleuchtet, die Schilder aber nicht.
Mit zweimal verfranzen waren wir in Aalst und nach dem Pit in einer Spelunke gefragt und ich einen bes.. betrunkenen Belgier interviewt( Ei schpiek Englisch werie well bud ei känn it nott so schnell) haben wir auch schon das Hotel gefunden.
Die Übernachtung in der Hütte konnte ich mir dank Werks(T4)material zum Glück sparen!
Nach 30 Minuten herum irrens ( kommt in dem Fall von irre) in einer Stadt an der die Straßenschilder an die Häuser getackert werden, habe ich dann tatsächlich die Straße gefunden in der sich das so called “Belgium Model Car Centre“ befindet gefunden.
Leider war mir die Hausnummer entfallen, aber wo her weiß man wann man bei einem Internationalen Rennen am Ziel ist???
Ganz einfach, ein paar Holländer schoben gerade ihren Wohnwagen in die Parkbucht ,-))))
Einer(der ein Belgier war, Geert Mertens) schrie gleich ob des ungewohnten Kennzeichens Slotracing und winkte mit einer Flasche Bier.

Morgens um 8Uhr ging es dann los, rein ins „Model Car Centrum“ welches in einem Bürogebäude untergebracht war, in dem JPVR eigentlich sein Büro mit angeschlossener Bücherei hat.
Die Strecke war eine 6-spurige Carrera Bahn die um eine LGB Bahn herumführte(@ R wäre was für dich gewesen)
Für so ein Centrum eigentlich etwas wenig, aber Namen sind Schall und Rauch und immer hin war der Raum klimatisiert und es gab sehr viel Platz für die Fahrer.
Da saß er nun, müde auf seinem Stuhl JPVR also war es erst mal Zeit für ein Shake-Hands

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Einer von beiden könnte die Figurkurve noch kriegen!

Nach einem kurzen Plausch unter alten Feinden schwirrte auch der Rest der deutschen Delegation ein, die Familie Jens, Dag, dem Gerd (nau ä internäschnionell Räcer),P.Schwaar und nicht zu vergessen H.Uhl.
Also wurden die Autos ein wenig frisch gemacht und getestet.
Mit dem frischgebackenen Weltmeister Nick de Wachter(der kleine Nick) und Tamar( vor 1,5 Jahren laut JPVR noch die größte Gefahr für das Slotracing auf der Welt) war auch die schärfste Konkurrenz vor Ort.
Wie immer bei den Jungs wurden die Autos erst am Morgen vor dem Rennen fertigt.
Tamar hat mit Pause dazwischen 2x36h am Stück gewerkelt, kein Wunder das er so gerne Langstrecke fährt,-))))

So verschwommen sah sich Tamar nach den zweiten 36h im Spiegel,-)))
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Nachmittags stand dann das Rennen um die „1/32 Weltmeisterschaft“ an.
Man sollte noch mal erwähnen das nur die IMCA offizielle Welt und Europameister Titel vergeben darf weil diese beim IOC(Internationalen Olympischen Komitee) irgendwie angemeldet oder beantragt werden müssen. Funktionärs Zeug halt.
Alle Teilnehmer bekamen ein TSRF Chassis ausgehändigt, war echt Lustig das innerhalb einer Stunde ohne Anleitung zusammenzubauen.
Da saßen nun Schwaar, Jens und Parke und fummelten an den kleinen Dingern rum,-))))
Für ein Foto war leider keine Zeit,-)))

Das Rennen gewann der kleine Nick, D.Jens kam immerhin bis ins Halbfinale und das auf einer unbekannten Strecke die auch noch auf jeder Bahn andere Spannungsverhältnisse hatte.
Trotz der vielen Schikanen lies sich die Bahn eigentlich recht gut fahren, trotzdem sind für uns „gründliche“ Deutsche solch schlechte Spannungsversorgungen recht ungewohnt.
Aber die widrigen Bedingungen waren ja für alle gleich wie bei einem F1 Rennen bei Regen halt. Einer Metereinteilung der Bahn gab es übrigens auch nicht?!

Freitag Abend gab es dann eine IMCA Convention bei der über die Zukunft der IMCA beraten wurde. Dieter und ich waren ebenfalls eingeladen.
Mit der Zeit wird man doch recht radebrecht(fremdsprachenwortgewandt!), hätte auch nicht geglaubt das ich mal bei einer englischsprachigen Besprechung teilnehme, mitkomme und sogar was sage, mein Englisch Lehrer wahrscheinlich auch nicht ,-))))
Eigenartigerweise war JPVR der Meinung das mit Tamar und mir seine ehemals größten Gegner die IMCA mitführen solltenratlosratlosratlos
Er selbst tritt zurück weil er den Belgischen Staat auf 220 Millionen (können auch mehr gewesen sein) verklagen will, wenn es gelingt kauft er wieder ein F1 Team und lädt alle Slotracer die er kennt zu einem Rennen ein.
Ich hab mir natürlich Monaco gewünscht,-))))
Na ja, auf jeden Fall würde er es gerne sehen wenn die nächsten IMCA Weltmeisterschaften in Deutschland stattfinden und wenn sie nach DSC Reglement ausgetragen würden, was die Fahrer aus anderen Ländern gar nicht begeisterte, weil sie die Autos und Regeln weder kannten noch gefahren sind. Allerdings waren viele nach den ersten Rennen am Samstag dann schon ganz anderer Meinung,-)))))
JPVR stellte für 2005 10000€ Sponsorgeld aus „bestehenden Verträgen“ in Aussicht.
Wobei man zu dem Sponsorgeld noch folgendes sagen muss.
Die 2004 IMCA Worlds wurden von Coca-Cola, Red Bull und Yukos „gesponsort“
Als ich noch aktiv an Windsurfregatten teilgenommen habe, verschlug es mich nach Sylt, bei dieser Veranstaltung war Pepsi Sponsor und es gab zu trinken für Lau bis zum abwinken.
Bei der IMCA hat die Dose Coke 1,50€ gekostet !!! Red Bull war gar nicht da!
Kurz die Kohle kommt von keinem Sponsor sondern von JPVR!!! Und das sicher seit Jahren!
Weil die Convention so lange dauerte entschied JPVR das es doch besser sei erst um 10Uhr zu starten, was man um 2 Uhr nachts natürlich nicht jedem Mitteilen konnte,-))))
Also standen einige um 8Uhr doch vor verschlossener Tür,-))))
So auch Bob Demeyer der sich als Race Direktor doch etwas eigenartig vorkam.
Doch Bob muss man in den höchsten Tönen loben es ist nicht einfach auf die geänderten Pläne von JPVR zu reagieren und er hat es seine Sache als Direktor sehr, sehr gut gemacht.

Dann ging es los mit der ersten Runde zur Franco Gianotti Trophy.

Da es ein Teamrennen war musste der Teampartner Streckenposten machen und auch das Auto des Teams umstellen.
Mein Partner, Vladimir Horky war beim erreichen seiner 4 Weltmeistertitel sicher aufgeweckter, denn am Anfang des Rennens war er im Auto am pennen.
So landete mein Auto nicht auf einer neuen Spur, Tamar der direkt vor dem Wagen saß war von seinen 2x 36h wohl auch zu müde um es umzustellenzwinker
Nach einem kleinen Anschiss vom Diktator war Horky aber aufgeweckter, sogar so aufgeweckt das er bei einem späteren Rennen am Drücker stand während ich noch was wegbringen musste, also selber verpennte, eigentlich hätte ich am Drücker stehen müssen.-((( Na bitte geht dochsuper
Die zwei Jungs aus Finnland haben das ganze erste Rennen verpennt und ich sah schon die Punkte für den „Konstrukteurs WM“ flöten gehen.
Glücklicherweise erwies sich der dritter Wagen für die ersten 3 Rennen als schnellster und zwei Belgische Youngster und Carrera Spezies konnten gleich gewinnensmilesmile
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Was durch den 6 Platz von Horky und mir auch gleich die Führung in der „Konstrukteurs WM“ brachtesmilesmilesmile.
D.Jens landete mit seinem Partner G.Mertens(B) auf einem hervorragenden 3. Platz.
Schwaar und „Gugu“ Zanders auf Platz 17.

„Gugu“ Zanders als Marshall
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Die Finnen kamen inzwischen auch an und entschuldigten sich vielmals, sie versprachen viel Punkte für die „Konstrukteurs WM“ zu holen um ihren Fehler wieder besser zu machen.

Im zweiten Rennen ging dann das Geschiebe los, allerdings nur das der Fahrer,-))))
Salvatore Noviello(2-maliger Weltmeister) ein echt netter Italiener ging zu JPVR und sagte:
Jeann Pierre, ei wil to drrive with Matthias Karrs, mei Karr is a shit, the Carr frrom Parke have a bellla Makkina. Kann man gar nicht schreiben, hört sich einfach 1a an wenn er Englisch spricht, zu köstlich. Sein Regler der als Standart an der Bahn angeschlossen war, ist übrigens sehr empfehlenswert und das sagt einer der selber welche baut und verkauft!!!

Salvatore with the Carrs frrom Parrke and a louk on the Bella Makkina!!!
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Das zweite Rennen gewannen Piki (JPVR Sohn) und der kleine Nick vor Salvatore und dem verbliebenen Belgischen Junior.
Die Finnen machten ihr versprechen war und holten mit dem 3 Platz wichtige Punkte, während Horky und ich mit dem 10. Platz leer ausgingen.
Jens wurde mit seinem Partner Siebter, Schwaar 19.

Einari Fyhr und Kai Kivekäs
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Vor dem dritten Rennen ging das Geschiebe weiter, J.Korec(x mal Welt und Europameister) ging ebenfalls zu JPVR. Mit seinem Auto sei es unmöglich zu gewinnen und er wollte ebenfalls einen Werks 917 fahren.
Na wenn sie sonst keine Wünsche hatten, schade nur für den Belgischen Youngster der damit draussen bzw bei einem anderen Auto landete, mit dem er gar nicht zufrieden war.
Allerdings sollte man auch hier versuchen das beste zu holen und nicht gelangweilt herum zu gurken!!!
Beim dritten Rennen spitzte sich der Kampf um die „Konstrukteurs WM“ zu. Bei meinem Teampartner Horky wechselten wir die Reifen um zu schauen was das bringen würde. Davon abhängig war dann die Entscheidung ob man auch auf den schnelleren Wagen die Reifen wechseln sollte.
Horky war mit frischen Reifen deutlich schneller und wir rechneten damit das es sich nach 150 Runden lohnen würde.
Da es sich nur lohnt wenn man es am Anfang macht wurde nur beim Noviello/Korec Wagen die Pneus gewechselt. Die beiden Finnen(Fyhr/Kivekäs) fuhren den alten Satz der nur 2 Rennen drauf hatte weiter und landeten aber trotzdem auf Platz 3, nur kurz hinter dem 2.platzierten Wagen von de Wächter/ „Piki“. Dank neuen polierter Wiesel Pneus gewannen Noviello/Korec mit mehr als 6 Runden Vorsprung. Niviello fuhr dabei mit 5,12s die schnellste Runde des Wochenendes über 0,15s schneller als die schnellsten Wagen der anderen Teams. Wahrscheinlich hatte der Wagen wirklich eine Bella Machina bekommen.
Jens/Mertens wurden abermals gute 7, leider machte sich hier der schnelle Boxenstop nicht bezahlt.

Bei den nächsten vier Rennen wurden die Runden addiert, es war ein Langstrecken Rennen bei dem es um die Modelcar Europameisterschaft ging.
Da JPVR schon etwas müde war, beschlossen wir das es besser sei die Runden mitzuschreiben ,-))), da es DS System und kein PC System benutzt wird und er alle Runden von Hand auf sein Laptop übertragen musste. Bis auf einem Verzähler dem man wirklich einer arbeitsreichen Woche zuzählen kann, war aber alles in Ordnung!
Leider war ich zu blutiger Amateur um das zu checken das es auch um die EM ging, mich interessierte nur der Kampf um die „Konstrukteurs WM“ gegen die Holländischen Wagen.
Die Wagen von Spicker, Schwaar, Wiesel und Jens waren schon zu weit weg.
Die Jungs hatten zum Teil auch nicht so gute Fahrer oder aber auch Autos wie D. Jens mit einem Porsche 911 der aufgrund seiner Abmessung auch nicht so gut laufen konnte.
Auf der IMCA Seite sind die jeweiligen Qualizeiten zu sehen, so kann sich jeder sein eigenes Bild machen und sehen wie die Chancen verteilt waren.
Zurück zum blutigen Amateur, wir hatten 1 Stunde um die Le Mans Wagen vorzubereiten (vorher wurden Monza Wagen eingesetzt). Eigentlich hätte ich nur das Chassis von der schnellen Nummer 14 unter die Karosserie mit der 20(Horky/Parke) schrauben müssen.
Der Wagen war einfach 0,15s pro Runde schneller als die anderen inclusive der anderen fünf Werks Porsche 917 mit Motor Modern Chassis , mit dem wäre der EM Sieg ohne Probleme möglich gewesen.
Was hier nicht an der Fahrerpaarung gelegen hätte, ich bin sicher das die Meisten der internationalen Topfahrer mit einem Auto welches so viel schneller ist gewonnen hätten.

Vor dem Rennen kam Korec, mit dem es echt interessant ist zu arbeiten, an und meinte er würde gerne mit Horky mein Auto fahren und ich dann ein Spicker Auto.
Doch nicht das da Irrtümer aufkommen, Thomas Spicker hat mir schon öfter ein Auto geliehen, so wie ich ihm meine auch, wir haben da keine Probleme, die Autos mit Schöler Chassis die er mir lieh liefen auch immer astrein, aber es ist doch wohl selbstverständlich das ich bei so einer Veranstaltung mit einem von mir gebauten Auto fahren möchte.
Ich fragte Korec also ob sich seine Kleinhirnrinde ablöste und irgendwelche Adern verstopft, sprich sein Wunsch sei nicht zu erfüllen. Somit begriff er was schade für Noviello war der wurde auf ein anderes Auto gesetzt. Die neue Paarung hieß Korec/Voitic, anscheinend haben die Tschechen bei JPVR ein Stein im Brett. Das Rennen wurde dann super Spannend.
Jens/Mertens, Korec/Voitic und De Wachter/Nelwan kämpften lange um den Sieg.
Anfangs führten Jens /Mertens doch dann übernahmen die Holländer die Spitze
Die Entscheidung um die EM brachte wieder die Taktik.
Wieder Testweise wurden die Reifen am Horky/Parke Wagen gewechselt.
Im ersten Lauf gab es Schleiferprobleme also waren wir nur 10.
Korec allerdings wurde immer frecher, er meinte er sei schneller mit dem Reifenwechsel als ich German Amateur. Dann mach ruhig sag ich, ich lerne gerne von dir.
Vielleicht hätte ich nicht zuschauen sollen, seine Finger zitterten und er kannte sich mit der Technik nicht so aus also brauchte er statt 15s (Rekord am Vortag von Jens/Parke am Jens Wagen) über 25s und verlor noch eine 1,5mm Achsdistanz was aber egal war.
Danach meinte er dann ich sollte den nächsten wieder mit D.Jens machen.
Das ist jetzt nicht (nur) im Scherz gemeint, aber so was macht die Tschechen beim Slotracing aus, die lernen neue Dinge wirklich schnell !
Wie vor allem Korec an die Dinge rangeht ist schon beeindruckend und man kann nur lernen wenn man mit solchen Leuten mal gearbeitet hat denn seine WM und EM Titel hat er sicher nicht geschenkt bekommen.
Erstaunt allerdings war ich das die solche Dinge wie ein Bodenfreiheitsmessgerät mit Messuhr nicht kannten, aber die Jungs kopieren wie die Chinesen und man kann die Dinger sicher bald in Deutschland kaufen.
Bei ihren schnellen „Flexiartigen“(nerv nich Chopper ich weiß die Dinger heissen anders!) Autos wechseln sie die Reifen übrigens nur mit Achse, man braucht also nur den Reifen auf einer Seite zu lösen! Die Distanzen sind allerdings auch am Chassis festgelötet. So benötigen sie nur 12s.

Zurück zum Rennen:
Nach dem Reifenwechsel am Korec/ Voitek(2.) und am Fyhr/Kivekäs(4.) Porsche die übrigens den Porsche des (ebenfalls) Finnen Leo Kinnunen fuhren holte sie auf ihre Vorderleute Nelwan/De Wachter(1) und Jens/Mertens(3.) auf und konnten beide jeweils kurz vor Schluß überholen. So wurden die Tschechen Europameister und die Finnen 3.
Schade für Jens Metrtens die toll gekämpft hatten aber nicht mehr auf dem treppchen waren.

Die Tschechen samt Horky
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Somit ging es nach einer Pause zur Siegerehrung.
Vorab jedoch wurde JPVR mit einem Geschenk und einem von allen Unterschriebenen T-Shirt verabschiedet. Geert Mertens bedankte sich bei ihm im Namen aller für seine jahrelange Arbeit.

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Gedacht wurde auch den Slotracern die in all den Jahren von uns gegangen waren, die Franco Gianotti Trophy die nach einem ebenfalls verstorbenen Slotracer benannt ist gewann Salvatore Noviello(I), der sich ganz Italiener, natürlich die Siegerküsschen nur allzu gerne abholtezwinker

Etwas verwundert war man bei der Verleihung des Concours Preis der an H.Uhl(D) ging.
Normalerweise sollte der Concours nach DSC Regeln durchgeführt werden.
JPVR hat es wohl eher nach den zugesandten Fotos gemacht ,-))))
Oder es war Absicht und er hatte mal wieder den Plan das sich ein paar deutsche gegenseitig fetzen,-))) Man weiß nie, er mag halt solche Konflikte ,-)))

Die Autos von 5 der anderen 7 Konstrukteure sahen alle wirklich besser aus, normalerweise hätten Wiesel oder Schwaar den Concours gewinnen müssen.
Bei diesen Autos kam man nach DSC Regeln locker auf 20 Punkte während man die Uhlschen Autos max. mit 15-16Punkten hätte taxieren können.
Gratulieren kann H.Uhl trotzdem, denn der Klarlack auf den Autos war diesmal gut gelungensuper

Mir war es egal schließlich kam es nun zu der Pokalüberreichung für den „Modelcar Constructor World Champion 2004“ der mich natürlich sehr freute.
Widmen möchte ich ihm K.Janda (Motor Modern) der sehr viel Blut und Schweiß in diese Chassis gesteckt hat und sich auch nicht durch Rückschläge aufhalten lies.


Kommen wir zum Resumee dieser Veranstaltung:

Sehr viel Spaß hat es allen gemacht sich mit den vielen Fahrern aus anderen Ländern zu unterhalten. Der Gedanken und Erfahrungsaustausch mit Leuten aus aller Welt bereichert doch wirklich ungemein, was sich nicht nur auf die allgemein verwendete Englische Sprache auswirkt.
Ganz besondere Grüße, neben den normalen, gehen auf diesen Wege auch wenn sie es nicht unbedingt lesen an Tamar(NL), Geert(B), Francesc(S), Salvatore(I), George(GB), Chris(NZL) , Pal(DK) und Henrik(DK)und an die beiden Finnen Kai und Einari.
Wenn es einen Grund gibt internationale Veranstaltungen durchzuführen dann ist es weniger die Kür eines oder mehrerer Champions, als das treffen von Leuten aus aller Welt.

Was sind die vergebenen Titel wert???
Bis auf Neuseeland und den USA waren gerade bei den Modelcars nur Europäer am Start.
Aber in der Formel 1 fahren auch nicht Teams und Fahrer aus allen Ländern und in ein paar Jahren wird es wohl keinen Interessieren wie ein Titel zustande kam.

Geht es mit der IMCA weiter???
Ohne Moos nichts los hoffen wir das die neue Crew genügend Geld zusammen bekommt, den diese Veranstaltungen mit Jungs aus aller Welt machen wirklich spaß und ich kann nicht nur jeden empfehlen mal aus seinem Keller zu kommen sondern auch mal dahin zu fahren wo es internationale Beteiligung gibt.
Das Geld braucht man vor allem um die Reisespesen der Fahrer zu begleichen, denn nicht jeder hat so viel Geld um von weiter her zu den Rennen zu reisen und von Australien(oder auch nach!) gibt es noch kein Ticket für 19€.

Ich hätte nie geglaubt das zu sagen, aber ich würde noch mal zu einem solchen Rennen fahren !!!

Mit freundlichen Grüßen und best regards
Matthis Parke

Nachfolgend noch ein paar Bilder vom Rennwochenende

George Kimber aus England ohne Fish and Chips!
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Ein Top Team:
Geert Mertens(B) und Dieter Jens(D) beide Weltmeister mit ihren Porsche 917 Salzburg
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Der Constructor Champion,-)))
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Wunderschön 3 512S von T.Spicker(1 und 2) sowie P.Schwaar(3)
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Lola T70 von T.Spicker und Porsche 917K von S.Wiesel
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Langheck Porsche von s.Wiesel(3) und D.Jens(25)
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Parade von Ferrari 512sLH von T.Spicker(6 und 7) G.van de Wiel(5,8 und 11)
P.Schwaar(14) und T.Nelwan(15)
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Concours Sieger Porsche 908 von H.Uhl
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Detailierte Scheinwerfer Abdeckung am Alfa Romeo Nr 36(H.Uhl)
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Porsche 917K von P.Schwaar(18), S.Wiesel(12), M.Parke(14) und D.Jens(23)
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M.Landrup(S), G.Kimber(GB) und JPVR(B) an der Strecke
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Südeuropa vertreten durch F. Reyes(E)-D.Gonzalez(E) und S. Noviello(I)-D. Malangone (I)
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Die Fahrzeuge von Le Mans 1970
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